Parodontitis ist in Deutschland die häufigste Ursache für Zahnverlust ab 40. Mit moderner Diagnose und Laser-Therapie halten wir sie auf — bevor Ihre Zähne locker werden.
Termin vereinbarenBeide fangen mit Zahnfleischbluten an. Und beide entstehen aus demselben Grund: bakterielle Beläge, die sich am Zahnfleischrand festsetzen. Aber während die eine harmlos und heilbar ist, führt die andere unbehandelt zum Zahnverlust.
Der entscheidende Unterschied: Gingivitis betrifft nur das Zahnfleisch. Parodontitis betrifft den gesamten Zahnhalteapparat — inklusive Kieferknochen. Und einmal abgebauter Knochen kommt nicht wieder.
Zahnfleischentzündung. Zahnfleisch rot, geschwollen, blutet beim Putzen.
Reversibel — verschwindet mit guter Mundhygiene und PZR.
Entzündung greift auf Knochen und Bindegewebe über. Zahnfleischtaschen bilden sich.
Nur stoppbar, nicht heilbar — erfordert gezielte Therapie.
Die Bakterien aus den Zahnfleischtaschen gelangen in den Blutkreislauf. Dort richten sie Schaden an — weit über den Mund hinaus.
Die häufigste Ursache für verlorene Zähne ab 40. Der Kieferknochen baut sich ab, der Zahn verliert seinen Halt und muss schließlich gezogen werden.
Studien zeigen ein doppelt so hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Parodontitis-Bakterien fördern Arterienverkalkung und Entzündungen im Körper.
Diabetiker haben ein dreimal höheres Risiko für Parodontitis — und umgekehrt verschlechtert die Parodontitis den Blutzucker. In der Schwangerschaft: Risiko für Frühgeburten.
Unser Ziel: die Entzündung stoppen, Zahnfleischtaschen schließen, den Knochenabbau aufhalten. In vier aufeinander abgestimmten Phasen.
Wir messen die Zahnfleischtaschen, dokumentieren Zahnbeweglichkeit und Blutungsindex. Auf Wunsch DNA-Bakterientest zur Keim-Bestimmung.
Gründliche PZR und Einweisung in die optimale Mundhygiene — denn ohne Ihre Mitarbeit wird die Behandlung nicht nachhaltig.
Zahnfleischtaschen werden mit Ultraschall und Handinstrumenten gereinigt. Auf Wunsch zusätzlich mit Laser zur Bakterienabtötung.
Regelmäßige Kontrollen alle drei bis sechs Monate — die UPT (Unterstützende Parodontitis-Therapie) sichert den langfristigen Erfolg.
Die wichtigsten Antworten rund um Diagnose, Behandlung und Nachsorge der Parodontose.
Zahnfleischbluten beim Putzen, Mundgeruch, gerötetes oder zurückgehendes Zahnfleisch, empfindliche Zahnhälse, Zahnbeweglichkeit. Wer das bemerkt, sollte zeitnah einen Termin vereinbaren.
Heilen nicht. Aber stoppen — und zwar zuverlässig. Wenn wir früh genug behandeln, bleibt der Knochenstatus stabil und Sie behalten Ihre Zähne ein Leben lang.
Wir betäuben das Behandlungsgebiet lokal. Während der Reinigung spüren Sie nichts. Nach der Behandlung kann das Zahnfleisch für ein bis zwei Tage empfindlich sein.
Ja, bei medizinischer Indikation. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Grundtherapie. Moderne Zusatzleistungen wie Laser-Therapie oder Bakterientest sind private Leistungen.
Je nach Schweregrad alle drei bis sechs Monate. Die UPT ist der wichtigste Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg — ohne Nachsorge kommt die Parodontitis zurück.
Ja, unbedingt. Rauchen verschlechtert die Heilung allerdings deutlich. Wir sprechen offen darüber und helfen Ihnen, das Risiko zu reduzieren — auch ohne Aufhör-Druck.
Je früher wir Parodontitis erkennen, desto mehr Zahnsubstanz können wir erhalten. Vereinbaren Sie einen Check-up — unverbindlich und in Ruhe.
Die beste Prävention gegen Parodontitis: regelmäßige Professionelle Zahnreinigung.
Mehr erfahren →Laser-Therapie ergänzt die klassische Parodontitis-Behandlung — präzise und gewebeschonend.
Mehr erfahren →Wenn die Parodontitis bis zur Wurzelspitze vorgedrungen ist: kombinierte Therapie möglich.
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