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PrintTOP Magazin Health & BeautyFrühjahr 2012

Perfektion als Standard

In der Praxis P. Tomovic ist natürliche Ästhetik ein Muss – jedoch niemals auf Kosten der Funktion. Das Credo des Perfektionisten: „Ich mache keinen Zahnersatz, ich mache Zähne zum Verlieben."

Perfektion als Standard – TOP Magazin Frühjahr 2012
Artikel in TOP Magazin Health & Beauty, Frühjahr 2012

Schöne Zähne ohne Opfer

Das Verfahren der „no-prep-Veneers" steht exemplarisch für Tomovics Anspruch. Herkömmlich werden selbst kerngesunde Zähne beschliffen – bis zu einem Drittel der Zahnsubstanz. „Für uns ist das Zahnmedizin von gestern. Wir schleifen höchstens mal eine überstehende Kante – und auch das nur in Rücksprache mit dem Patienten, nie mehr als ein Zehntel des herkömmlichen Standards."

Technik kann Handwerk nicht ersetzen

Ömür Pak, Oraldesigner aus Bochum, fertigt jedes Veneer in minutiöser Kleinstarbeit: bis zu 25 einzelne Schichten, per Hand mit einem Mikropinsel auf eine Platinfolie aufgetragen, eine nach der anderen im Keramikofen gebrannt – mit einer Gesamtdicke von 0,1 bis 0,3 Millimetern. „Das kann keine noch so moderne Fräse ersetzen."

„Eine virtuelle Simulation ist immer statisch, das Gesicht eines Menschen jedoch nicht." – P. Tomovic

Form follows Function

Vor jeder Versorgung investiert P. Tomovic viel Zeit in die Axiographie – die Vermessung des Kiefers und der Kau- und Sprechbewegungen. „Diese sind so individuell wie ein Fingerabdruck. Der Mittelwert von 30° Gleitwinkel, den die Schulmedizin ansetzt, habe ich bei keinem meiner Patienten gemessen." Falsch eingepasster Zahnersatz kann langfristig die Statik des gesamten Bewegungsapparats aus dem Gleichgewicht bringen. „Ästhetik darf nie auf Kosten der Funktion gehen."

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